Der Fall PIM Gold in Kürze

Das Jahr 2019 war für Anleger der PIM Gold kein Goldregen.
Das Goldunternehmen steht unter Verdacht, sich eines Schneeballsystems bedient- und Anleger betrogen zu haben. Seit einer Durchsuchung der Geschäftsräume, ist der Betrieb vollständig zum Erliegen gekommen. Gegen die Verantwortlichen wurden bereits strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.
Nach Antragstellung des Geschäftsführers Mesut Pazarci stellte das Amtsgericht Offenbach einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens für die PIM Gold GmbH (Az. 8 IN 402/19) und die PGD GmbH (Az. 8 IN 403/19). Derzeit werden sämtliche greifbare Vermögenswerte und Edelmetallbestände beschlagnahmt/ arrestiert.
Der Insolvenzverwalter Renald Metoja kündigte an, die Geltendmachung eventueller Ansprüche gegen Vermittler oder Dritte zugunsten der Insolvenzmasse prüfen zu wollen.
Derzeit geht man von ca. 30.000 Verträgen- und mehr als 7000 Anleger aus. Ob sich diese Zahlen bewahrheiten, wird erst nach Abschluss der Forderungsprüfung bekannt gegeben.

Einen Zwischenbericht möchte der Insolvenzverwalter zusammen mit einer Gläubigerversammlung am 22.09.2020 abhalten.

 

 

Man rechnet damit, dass das Verfahren durch Feststellungen und Forderungen noch Jahre andauern wird. Doch dies ist kein Grund, um eine Prüfung Ihres Falls hinauszuzögern.
Ansprüche wie beispielsweise gegen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Vermittler gilt es im Einzelnen prüfen zu lassen. Zudem sollte eine Forderungsanmeldung vorgenommen werden.


Gern stehen wir Ihnen als Kanzlei zur Verfügung, damit Sie sich kompetente Rechtsberatung einholen können.

 

Beschlüsse zum Download:

Beschluss des Amtsgericht Offenbach am Main

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